Apostolat in Lourdes
Veröffentlicht am: 12. Juni 2026Sechs Legionäre kamen vom 12.-18.05.2025 in Lourdes zu einer PPC zusammen. Zwei reisten mit dem Zug an, die anderen vier mit dem PKW. Unser Geistlicher Leiter war Pater Noel aus Ruanda.
Untergebracht waren wir in der Permanence, wo wir auch morgens die hl. Messe gefeiert und unser Legionstreffen abgehalten haben. Da das "Ave Maria" – eine Pilgerkantine – mittags geschlossen hatte, und wir nur zweimal in der Kantine von St Michel zu Mittag essen konnten, haben wir meistens die Küche der Permanence zur Selbstverpflegung genutzt. In derselben Woche fand in Lourdes die internationale Soldatenwallfahrt statt – mit Soldaten nicht nur aus Europa, sondern aus aller Herren Länder. Auch eine Abordnung der Schweizer Garde war dort, obwohl in Rom an diesem Wochenende die Amtseinführung von Papst Leo stattfand.
Die Soldatenwallfahrt war sehr eindrucksvoll mit großartigen Aufmärschen und schmucken Uniformen. Für uns war diese Zeit allerdings auch mit einigen Einschränkungen verbunden. Br. Place teilte uns mit, dass wir aufgrund der Straßensperrungen nicht zu den Campingplätzen gelangen könnten, und das Campingplatzapostolat damit entfiel. Auch gab es strenge Polizeikontrollen, selbst als wir in die Permanence zurückkehren wollten.
Unsere Einsatzgebiete für das Apostolat waren in der Stadt, entlang des Flusses Gave, am Bahnhof und neuerdings auch im Heiligtum selbst. Zum Apostolat gehörte auch die Betreuung von Pilgern am Empfang der Permanence sowie das Tragen der Legionsfahne bei der eucharistischen Prozession am Nachmittag und das Tragen des Vexillums während der Lichterprozession am Abend. Insgesamt verlief die Woche sehr kooperativ und harmonisch, was wir nicht zuletzt P. Noel zu verdanken hatten, der durch seinen Humor immer für eine gute Stimmung gesorgt hat. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass die Anwesenheit eines Geistlichen Leiters die PPC leichter macht und viel Segen bringt.