Legion Mariens

Deutschland

Herzlich Willkommen

Die Legion Mariens ist eine internationale Vereinigung katholischer Laien, die sich der Verkündigung des Evangeliums und dem Dienst an den Menschen widmet. Sie versteht sich als geistliche Gemeinschaft, deren Mitglieder unter dem besonderen Schutz und nach dem Vorbild der seligen Jungfrau Maria an der Sendung der Kirche mitwirken. Die Legio Mariae ist heute in zahlreichen Ländern auf allen Kontinenten vertreten und zählt zu den größten katholischen Laienapostolaten weltweit.

Gründung

Die Legio Mariae wurde am 7. September 1921 in Dublin von Frank Duff gegründet. Ausgangspunkt war ein kleines Treffen katholischer Laien und einer Ordensschwester, die nach Wegen suchten, den Glauben nicht nur durch Gebet, sondern auch durch konkretes apostolisches Handeln zu leben. Frank Duff war überzeugt, dass jeder Getaufte berufen ist, aktiv an der Evangelisierung und am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken. Unter dem Vorbild Mariens entwickelte er eine Organisationsform, die Gebet, Gemeinschaft und apostolischen Einsatz miteinander verbindet. Aus diesen bescheidenen Anfängen entstand innerhalb weniger Jahrzehnte eine weltweite Bewegung.

Eingliederung und Aprobierung in der katholischen Kirche

Die Legio Mariae ist eine von der katholischen Kirche anerkannte Laienvereinigung und gehört zu den offiziellen Formen des Laienapostolats. Sie arbeitet stets in Einheit mit der kirchlichen Hierarchie und unter der geistlichen Begleitung von Priestern. Auf allen Ebenen – von der Pfarrgemeinde bis zur internationalen Leitung – versteht sie sich als Unterstützung der pastoralen Sendung der Kirche.

Die Statuten und das Handbuch der Legio Mariae wurden vom Heiliger Stuhl geprüft und approbiert. Die Vereinigung genießt die Anerkennung als internationale katholische Organisation und steht unter dem Schutz und der Aufsicht der zuständigen kirchlichen Autoritäten. Dadurch wird sichergestellt, dass ihre Spiritualität, ihre Lehre und ihre apostolische Tätigkeit mit dem Glauben und der Sendung der katholischen Kirche übereinstimmen.

Die Legio Mariae versteht sich nicht als eigenständige Bewegung neben der Kirche, sondern als Werkzeug innerhalb der Kirche. Ihr Ziel ist es, die pastorale Arbeit der Pfarrgemeinden zu unterstützen, die Gläubigen zu einem vertieften Glaubensleben zu führen und Menschen für Christus zu gewinnen.

Drei Säulen der Legion Mariens

Spiritualität

Die Spiritualität der Legion Mariens ist die Spiritualität... weiterlesen

Aufbau

Struckturierter Aufbau der Legion Mariens als Grundordnung... weiterlesen

Apostolat

Die Legion Mariens steht dem Diözesanbischof und dem Pfarrer zur Verfügung: Sie ... weiterlesen

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Baustelle: Hier wird noch gearbeitet!

Unsere Spiritualität

Die Spiritualität der Legion Mariens ist die Spiritualität der katholischen Kirche. Gott gab Frank Duff, der die Legion geformt hat, eine tiefe Einsicht in das Geheimnis der Kirche, des mystischen Leibes Christi, und in die Rolle Marias in diesem Geheimnis. Aus seinem großen Verlangen, diese Einsicht auch anderen mitzuteilen, und seiner kindlichen Abhängigkeit von Maria entstand die Legion Mariens.

Das Ziel

Das Ziel der Legion Mariens ist die Verherrlichung Gottes durch die Heiligkeit der Mitglieder. Diese entfaltet sich durch Gebet und aktive Mitarbeit an der Aufgabe Marias und der Kirche.

Die religiösen Grundlagen

"Die religiöse Ausrichtung der Legion spiegelt sich in ihren Gebeten wider. Das Fundament der Legion ist in erster Linie ein tiefer Glaube an Gott und an die Liebe Gottes zu seinen Kindern. Gott will große Ehre aus unseren Bemühungen erlangen; er will sie läutern und fruchtbar und beharrlich machen." ("Handbuch der Legion Mariens" von Frank Duff, Seite 31)

"Nach der Liebe zu Gott ist die Legion auf die Verehrung Marias gegründet, ist sie ja ,das unsagbare Wunder des Allerhöchsten' (Papst Pius IX.). Was ist aber Maria im Verhältnis zu Gott? Wie alle Erdenkinder hat er auch sie aus nichts hervorgebracht; und obwohl er sie seither auf eine Stufe von unermesslichen und unfassbaren Gnaden erhoben hat, bleibt sie dennoch im Vergleich zu ihrem Schöpfer ein Nichts. Ja, sie ist sogar weit mehr sein Geschöpf als alle anderen, denn er hat in ihr mehr gewirkt als sonst in irgendeinem seiner Geschöpfe. Je Größeres er an ihr tut, desto mehr wird sie zum Werk seiner Hände." ("Handbuch der Legion Mariens" von Frank Duff, Seite 32)

Aufbau der Legio Mariae

Die Legio Mariae besitzt eine klar gegliederte Organisationsstruktur, die ihre Einheit und Wirksamkeit auf weltweiter Ebene gewährleistet. Sie verbindet die lokale apostolische Arbeit in den Pfarrgemeinden mit einer internationalen Leitung.

Die Ebene der Präsidien

Das Präsidium bildet die Grundeinheit der Legio Mariae. Es ist gewöhnlich einer Pfarrei oder einem bestimmten Apostolatsbereich zugeordnet. Hier treffen sich die Mitglieder wöchentlich zu Gebet, geistlicher Bildung, Berichterstattung und Zuteilung der apostolischen Aufgaben. Ein Präsidium besteht aus: Aktiven Legionären, die regelmäßig apostolische Arbeit leisten. Betenden Legionären (Auxiliaren), die das Apostolat durch tägliches Gebet unterstützen. Prätorianern, die zusätzlich zur aktiven Mitgliedschaft täglich das Stundengebet verrichten und die Eucharistie feiern bzw. daran teilnehmen. Adjutoren, die als betende Mitglieder neben dem täglichen Legionsgebet auch das kirchliche Stundengebet beten. Für besondere Einsatzgebiete können auch Straßenpräsidien oder überpfarrliche Präsidien errichtet werden.

Die Curia

Mehrere Präsidien eines Gebietes werden in einer Curia zusammengefasst. Die Curia koordiniert die Arbeit der angeschlossenen Präsidien, fördert deren Entwicklung und sorgt für die Einhaltung der Richtlinien der Legio Mariae. Sie dient als Bindeglied zwischen den einzelnen Präsidien und den höheren Räten.

Das Comitium

Wo die Zahl der Curien größer wird, kann ein Comitium errichtet werden. Dieses übernimmt zusätzliche Leitungs- und Aufsichtsaufgaben und unterstützt die Ausbreitung der Legion in einer größeren Region. Ein Comitium besitzt gegenüber den ihm zugeordneten Curien bestimmte Vollmachten und trägt zur einheitlichen Entwicklung des Apostolats bei.

Die Regia

Eine Regia wird in größeren Ländern oder Regionen eingerichtet, wenn eine unmittelbare Betreuung durch den Senatus nicht mehr praktikabel ist. Sie übernimmt in ihrem Gebiet ähnliche Aufgaben wie ein Senatus und koordiniert mehrere Curien und Comitien.

Der Senatus

Der Senatus ist der nationale oder überregionale Rat der Legio Mariae. Er trägt die Verantwortung für die Legion in einem Land oder einem größeren geografischen Gebiet. Zu seinen Aufgaben gehören: Gründung neuer Einheiten, Förderung des Apostolats, Ausbildung von Führungskräften, Verbindung zu den kirchlichen Autoritäten, Sicherung der Einheit der Legion.

Das Concilium Legionis

An der Spitze der gesamten Organisation steht das Concilium Legionis Mariae in Dublin, dem Gründungsort der Legion. Das Concilium ist die internationale Leitungsinstanz der Legio Mariae. Es wacht über die Treue zum Geist der Gründung, fördert die weltweite Ausbreitung der Legion und sorgt für die Einheit von Spiritualität, Organisation und Apostolat.

Grundprinzip

Die Struktur der Legio Mariae ist nicht als Verwaltungsapparat gedacht, sondern als Dienst am Apostolat. Jede Ebene unterstützt die darunterliegenden Gemeinschaften und soll dazu beitragen, dass die Mitglieder ihre Sendung in Kirche und Welt wirksam erfüllen können.

Übersicht der Räte

Diese Darstellung entspricht weitgehend der offiziellen Organisationsstruktur, wie sie im Handbuch der Legio Mariae beschrieben wird.

Apostolat

Die Legion Mariens steht dem Diözesanbischof und dem Pfarrer zur Verfügung: Sie übernimmt jede Art sozialen Dienstes und katholischer Aktion, die nach dem Urteil dieser kirchlichen Amtsträger den Legionären angemessen und dem Wohl der Kirche förderlich ist. Ohne Erlaubnis des Pfarrers oder des Ordinarius werden Legionäre niemals in einer Pfarre eine derartige Aufgabe in Angriff nehmen. Aufgabe der Legionäre ist es, die Kirche zu den Menschen zu bringen. Das Apostolat zielt auf die Herstellung des persönlichen Kontakts durch direktes Ansprechen ab. (Siehe "Handbuch der Legio Mariae" von Frank Duff, Seite 24)

Die meisten Präsidien sind in Pfarren beheimatet, wo sie auch mitarbeiten.

Sie machen

  • Tür-zu-Tür-Besuche,
  • führen Glaubensgesprächsrunden,
  • laden zur Mitfeier der Heiligen Messe ein,
  • machen Besuche in Kranken-, Alters- und Pflegeheimen, aber auch
  • in Haftanstalten und Gefängnissen,
  • engagieren sich im Straßenapostolat und
  • besuchen, auf Wunsch des Pfarrers, Ausgetretene sowie Kirchenbeitragssäumige.

Manche Präsidien führen auch Gruppen für Kinder und Jugendliche.

Überpfarrliche Präsidien betreuen spezielle Gruppen wie Straßenmädchen, Obdachlose, Drogensüchtige, Aidskranke, Häftlinge und Haftentlassene.

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